Tipps & Tricks - Die Pflegepyramide für langes, gesundes Haar

Tipps & Tricks - Infografik - Die Haarpflegepyramide

 

1.    Gelegentlich: Intensives Stylen mit Hitze

Für jede Frau, die ihre Mähne regelmäßig mit einem Lockenstab durcharbeitet, steht eine Straße weiter eine mit einem Glätteisen vor dem Spiegel. Auch wenn die Geräte immer sicherer werden und dank Keramikbeschichtung und Hitzestufen die Haare weniger beschädigen, sollten sie so wenig wie möglich verwendet werden. Für eine Party oder einen besonderen Anlass ist das Formstylen in Ordnung, aber da die Haarstruktur bei jedem Mal angegriffen wird, wird die Pracht bei regelmäßiger Behandlung brüchig und trocken. Auch Dauerwellen und krasse Blondierungen sind nicht gerade förderlich für die Gesundheit der Haare.

Um die Haare mit dem Lockenstab oder Glätteisen nicht unnötig stark zu strapazieren, sollte immer die niedrigste Hitzestufe, die den gewünschten Effekt erzielt, verwendet werden. Zudem gibt es unterschiedliche Sprays, die nicht nur das Haar vor der Hitze schützen, sondern das Styling auch langfristig fixieren – so halten Glätte oder Locken über mehrere Tage und das Haar kann sich mit seinen eigenen Ölen regenerieren.

2.    Alle sechs bis acht Wochen: Die notwendige Wartung

Wer längere Haare will, sollte sie regelmäßig schneiden lassen. Klingt nach einem Widerspruch? Nicht ganz: je länger die Haare wachsen, desto weiter ist der Weg von der Kopfhaut bis zur Spitze. Nach einiger Zeit reicht der Talg, der dafür sorgt, dass die Haare glänzend und geschmeidig bleiben, nicht mehr für die gesamte Haarlänge. Mit unterschiedlichen Pflegeprodukten lässt sich immer wieder etwas nachhelfen, aber bei echtem Spliss und Frizz hilft nur noch die Schere. Kurze Frisuren müssen in der Regel alle vier bis sechs Wochen überarbeitet werden, bei längeren Haaren reicht es, alle sechs bis acht Wochen die Spitzen schneiden zu lassen.

Da ein Haar im Monat durchschnittlich einen Zentimeter wächst, entstehen bei gefärbten Haaren alle vier bis sechs Wochen auch unschöne Ansätze. Diese sind aber mit einer Coloration oder Tönung schnell beseitigt. Haarschonende Tönungen sind für Haare die bessere Wahl. Wer auf permanente Coloration besteht, wählt am besten eine Haarfarbe ohne Ammoniak.       

3.    Jede oder alle zwei Wochen: Verwöhnende Pflege und Styling

Spliss und Frizz kann man mit intensiver Haarpflege vorbeugen und das Problem – in den frühen Stadien – zum Teil sogar beheben. Haarkuren mit pflegenden Ölen spenden dem Haar Glanz und Volumen. Haarkuren sind auf bestimmte Eigenschaften ausgelegt. So bringt eine Haarkur für blonde Haare mit Avocado-Öl und Zitronenextrakt nicht nur mehr Fülle, sondern hellt Highlights zusätzlich auf. Wer haargenau wissen will, was in der Haarkur drin ist, sucht sich im Netz ein Rezept und rührt sie selbst zusammen. Eine Alternative sind Hot Oil Treatments, die das Haar mit Oliven-, Kokos- oder Jojobaöl intensiv pflegen.

Gehört Föhnen zur Haarpflege oder schadet es? Diese Frage ist noch ungeklärt. Optimal ist es, die Haare nach dem Waschen an der Luft trocken zu lassen. Aber die meisten Haare lassen sich nur mit einem Föhn, Schaumfestiger und einer Rundbürste in Form bringen. Mit dem richtigen Hitzespray und niedrigen Temperaturen halten die meiste Haare dieses Styling gut aus

4.    Täglich: Waschen und Stylen am frühen Morgen

Haare waschen steht bei den meisten Frauen täglich bis alle drei Tage auf dem Programm. Passende Shampoos gibt es für alle Haartypen und Probleme wie zum Beispiel Schuppen oder Spliss. Beim Waschen ist es wichtig, die Kopfhaut einige Minuten zu massieren. Dies stimuliert die Durchblutung und Talgproduktion für geschmeidige Haare. Zusätzlich kann eine pflegende Spülung die Haarschuppen schließen und so für noch mehr Glanz sorgen.

Zum täglichen Styling gehört oft auch eine Reihe von Stylingprodukten. Mit Sprays, Gels, Cremes und Wachs lässt sich jede Frisur perfekt in Form bringen. Welches Produkt passt, ist auch hier wieder abhängig von der Frisur und der Gesundheit der Haare. Dennoch gibt es sowohl bei Shampoos und Spülungen als auch bei Stylingprodukten die Do’s und Don’ts. Großes Don’t: Haarpflegeprodukte mit Silikon oder Parabenen, die auf Dauer schädliche Folgen haben können. Do: Produkte mit natürlichen Ölen (Kokos, Olive) oder Sheabutter, die Haar und Kopfhaut guttun.